Aktuelles

Die KoBa Harz informiert:

Für ein persönliches Gespräch vereinbaren Sie bitte ein Termin mit Ihrem zuständigen Arbeitsvermittler. Zusätzlich sind die Mitarbeiter der KoBa Harz aber auch selbstverständlich weiterhin bei Problemen und Fragen telefonisch zu den gewohnten Sprechzeiten, schriftlich oder per E-Mail zu erreichen.

Anträge und Unterlagen können aber auch weiterhin auf dem Postweg oder durch Einwurf in die Hausbriefkästen übersandt werden.  Wenn Sie Originalunterlagen, wie z. B. Versicherungspolicen, Urkunden, Kontoauszügen und sonstige Nachweise postalisch einreichen, können diese künftig erst nach 4 Wochen zurückgesandt werden. Aufgrund der Einführung und Nutzung der elektronischen Akte bitten wir Sie, die Unterlagen ohne Heft- und Büroklammern einzureichen.  Von daher empfiehlt die KoBa Harz, die abgeforderten Unterlagen und Nachweise möglichst als Kopie einzureichen. Von der Übersendung von Original-Ausweisen oder- Chipkarten wird ganz abgeraten. Reichen Sie diese bitte nur in kopierter Form ein. Ist Ihnen das nicht möglich, können Sie einen Termin zur persönlichen Abgabe vereinbaren. Die einzureichenden Unterlagen werden dann vor Ort kostenfrei kopiert bzw. verscannt.


Im Zuge der Aktualisierung unserer Telefonanlage möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die allgemeine zentrale Rufnummer der KoBa Harz (bisher 3000) nicht mehr gültig ist.

Ab sofort gelten für jede Regionalstelle eigene Rufnummern:

Regionalstelle Wernigerode 0 39 43 / 58 32 00
Regionalstelle Halberstadt 0 39 43 / 58 34 00
Regionalstelle Quedlinburg 0 39 43 / 58 38 00

Telefonische Anliegen können nun noch schneller und kundenfreundlicher bearbeitet werden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihre KoBa Harz


Pressemitteilung KoBa Harz 02.03.2022

Die KoBa Harz informiert: § 16 i SGB II – ein wirkungsvolles Instrument für die Integration von Langzeitarbeitslosen

Wer über längere Zeit arbeitslos ist, verliert den Anschluss ans Berufsleben. Die daraus resultierenden gesundheitlichen und psychischen Probleme machen es für diese Menschen dann oftmals sehr schwer, wieder auf dem 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Aus diesem Grund brauchen sie eine spezielle Förderung, denn trotz allem haben diese Menschen viel zu bieten und können, mit der richtigen Unterstützung, wieder wertvolle Arbeit leisten. Deshalb fördert die Bundesregierung gezielt mit unterschiedlichen Programmen und Gesetzen die Integration von langzeitarbeitslosen Menschen, so auch mit dem § 16 i SGB II des Teilhabechancengesetzes.

Bei der KoBa Harz hat sich dieses Förderinstrument von Anfang an als sehr effektiv erwiesen. „Die Abbruchquote der bei uns im Landkreis Harz geförderten 16i-Fällen liegt bei unterhalb 8%“, bestätigt Yvonne Burkhardt, Teamleiterin Arbeitgeberservice/2. Arbeitsmarkt. „Das beweist, dass wir hier wirklich ein wirksames Instrument haben, um Menschen mit besonders geringen Arbeitsmarktchancen an den Arbeitsmarkt heranzuführen und grundlegende Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer zu verbessern.“

Das Förderprogramm unterstützt sehr gezielt Menschen im erwerbsfähigen Alter, in dem sie dem Arbeitsmarkt wieder zugeführt werden und somit einen gesellschaftlichen Beitrag leisten können. „So kann prekären Lebensverhältnisse effektiv entgegengewirkt werden“, erklärt Yvonne Burkhardt weiter. „Denn die Förderung nach § 16 i SGB II kommt dabei denjenigen zu Gute, deren Chance in den ersten Arbeitsmarkt zu gelangen, gegen Null gehen. Gerade diese Menschen müssen aber unterstützt werden, damit sie wieder vermehrt an der Gesellschaft teilnehmen und sie das Gefühl haben „dazuzugehören“.“

So bedeutet ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis für den Geförderten selbstverdientes Geld statt Grundsicherung (Arbeit statt Maßnahme). Das hat eine positive Auswirkung auf das Selbstwertgefühl und die Motivation, denn die Teilnehmer fühlen sich vermehrt in der Lage neue und schwierige Aufgaben bewältigen zu können.

„Erfahrungsgemäß blüht nach einiger Zeit bei diesen Menschen das Sozialleben auf und soziale Aktivitäten nehmen zu wie z.B.  Kino, Theater oder Restaurantbesuche. Das führt zu einer deutlichen Steigerung der Lebenszufriedenheit“, so Yvonne Burkhardt.
„Und Unternehmen können so auf einem stark umkämpften Arbeitsmarkt neue wertvolle Arbeitnehmer gewinnen und erhalten durch eine attraktive Förderung die Möglichkeit die neuen Mitarbeiter umfassend (zeitlich und personell) einzuarbeiten. Durch das Qualifizierungsbudget i.H.v. 3000 EUR können zusätzlich gezielt Qualifikationen gefördert werden, was wiederum zu einer Steigerung der Selbstwirksamkeit führt.“

Die Coaches der KoBa Harz sind dabei Ansprechpartner in allen Problemlagen der Teilnehmer. „Jeder Coach trifft sich regelmäßig mit den Teilnehmenden und den Arbeitgebern an deren Arbeitsplatz, um sich zu erkundigen, wie es läuft und ob es Probleme gibt und hilft, diese zu lösen“, erklärt Yvonne Burkhardt weiter. „Erfahrungsgemäß ist es anfangs für die Arbeitgeber noch ungewohnt, weil sie sich zum Teil unter Beobachtung fühlen. Mit der Zeit lernen die Unternehmen aber die engmaschige Betreuung zu schätzen. Das begleitende Coaching ist hier ein wichtiges Schlüsselelement, um Langzeitarbeitslose wieder fest ins Arbeitsleben zu integrieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ohne die intensive Coachingarbeit viele Arbeitsverhältnisse schon lange nicht mehr bestehen würden.“

Aktuell werden 104 Förderfälle durch die 3 Coaches der KoBa Harz ganzheitlich begleitet.