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20.05.2022 Die KoBa Harz informiert:

Einführung 9 Euro Ticket
Im Zeitraum 01.06.2022 bis 31.08.2022 werden bei Nutzung des öffentlichen Personennahverkehr maximal 9 Euro/Monat Fahrtkosten von der KoBa Harz erstattet.


Die KoBa Harz informiert:

Für ein persönliches Gespräch vereinbaren Sie bitte ein Termin mit Ihrem zuständigen Arbeitsvermittler. Zusätzlich sind die Mitarbeiter der KoBa Harz aber auch selbstverständlich weiterhin bei Problemen und Fragen telefonisch zu den gewohnten Sprechzeiten, schriftlich oder per E-Mail zu erreichen.

Anträge und Unterlagen können aber auch weiterhin auf dem Postweg oder durch Einwurf in die Hausbriefkästen übersandt werden.  Wenn Sie Originalunterlagen, wie z. B. Versicherungspolicen, Urkunden, Kontoauszügen und sonstige Nachweise postalisch einreichen, können diese künftig erst nach 4 Wochen zurückgesandt werden. Aufgrund der Einführung und Nutzung der elektronischen Akte bitten wir Sie, die Unterlagen ohne Heft- und Büroklammern einzureichen.  Von daher empfiehlt die KoBa Harz, die abgeforderten Unterlagen und Nachweise möglichst als Kopie einzureichen. Von der Übersendung von Original-Ausweisen oder- Chipkarten wird ganz abgeraten. Reichen Sie diese bitte nur in kopierter Form ein. Ist Ihnen das nicht möglich, können Sie einen Termin zur persönlichen Abgabe vereinbaren. Die einzureichenden Unterlagen werden dann vor Ort kostenfrei kopiert bzw. verscannt.


Pressemitteilung KoBa Harz 19.05.2022
Die KoBa Harz informiert: KoBa übernimmt die Betreuung der ukrainischen Flüchtlinge

Die KoBa Harz informiert, dass die Absprachen des Bundeskanzlers mit den Ministerpräsidenten der Länder vom 07.04.2022 im Landkreis Harz entsprechend umgesetzt werden und die Vorbereitungen der Übernahme der Fälle vom Sozialamt durch die KoBa Harz sehr weit vorangeschritten sind. „Etwa 530 Bedarfsgemeinschaften aus der Ukraine, vorwiegend Frauen mit Kindern, sind in den letzten 4 Wochen erfasst worden“, berichtet Sandra Wehr, Fachbereichsleiterin passive Leistungen der KoBa Harz. „Nun warten wir auf das tatsächliche Inkrafttreten der gesetzlichen Regelung“, so Sandra Wehr.

Hintergrund ist der politische Wille, die ukrainischen Flüchtlinge mit denen im Rahmen eines Asylverfahrens anerkannten Schutzberechtigten leistungsrechtlich gleichzustellen. Auch erhofft man sich dadurch die Leistungsgewährung und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt aus einer Hand sowie eine frühzeitige Integration in eine Erwerbstätigkeit. Der Übergang der Zuständigkeit ist zum 01.06.2022 geplant. Die KoBa Harz hat bereits im Vorfeld Kontakt zu den betroffenen Ukrainern aufgenommen und darüber informiert, welche Unterlagen und Nachweise vorgelegt werden müssen, um die Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) zu erhalten. Vor allem auf die Vorlage der notwendigen Ausweisdokumente, die Vorlage einer Mitgliederbescheinigung in einer Krankenkasse sowie auf die Eröffnung eines Kontos werden die Ukrainer hingewiesen und aufgefordert, diese Unterlagen in der KoBa Harz einzureichen.

Die KoBa Harz erhofft sich, alle Ukrainer noch vor dem 01.06.2022 zu erreichen und möglichst ein persönliches Gespräch mit ihnen zu führen. Dafür nutzt die KoBa Harz u. a. Informationstermine, die in den zentralen Unterkünften angeboten werden. Die Kontaktaufnahme bei dezentral in Wohnungen oder bei Bekannten untergebrachten Personen erweist sich als etwas schwieriger. Auch ohne explizites Einladungsschreiben können die Ukrainer während der Öffnungszeiten in der KoBa Harz vorsprechen und ihre Anliegen klären. Die KoBa Harz empfiehlt sich von einem Sprachmittler begleiten zu lassen, da nicht in jedem Fall ein Dolmetscher vor Ort ist. Bei den bereits durchgeführten Gesprächen mit den ukrainischen Flüchtlingen war festzustellen, dass hier auch Fachkräfte für den regionalen Arbeitsmarkt vorhanden sind, da die beruflichen Abschlüsse mit den hiesigen vergleichbar sind. „Wir haben zunächst den Schwerpunkt daraufgelegt, LehrerInnen herauszufiltern, damit diese auch in den Ankunftsklassen eingesetzt werden können. Immerhin 24 Lehrer und Pädagogen konnten bereits kontaktiert werden, es laufen intensive Gespräche um diese Qualifikationen zielführend zu nutzen“, teilt Anita Denecke, Fachbereichsleiterin aktive Leistungen, mit.

Aktuell werden weitere Gespräche mit Ärzten geführt, da auch hier bereits 16 entsprechend qualifizierte Flüchtlinge bekannt sind. „Alle Flüchtlinge bekommen ein zeitnahes Beratungsangebot, auch zu etwaigen Sprach- und Integrationskursen“, so Anita Denecke. Die enge Zusammenarbeit zwischen allen Fachämtern des Landkreises sowie die breite Unterstützung der Städte, Gemeinden, vielen freiwilligen Helfern, Sprachmittlern und sozial engagierten Bürgern des Landkreises bietet ein gutes Fundament in der aktuell schwierigen Lage professionell Unterstützung und Hilfe zu geben.

 


Die neuste Pressemitteilung der KoBa Harz – finden Sie hier als pdf-Dokument 

Den aktuellen Arbeitsmarktreport der KoBa Harz – finden Sie hier als pdf-Dokument


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